Netzneutralität: Alle Bits sind gleich?

Downloads in verschiedenen Formaten:

  • Beste Qualität
    (640 x 360)
    H.264 / MP4
  • Zum Mitnehmen
    (320 x 180)
    iPod / PSP
  • Für Windows
    (640 x 360)
    WMV
  • Für Handtelefone
    (176 x 99)
    3GP
  • Nur der Ton
    (Stereo ;-))
    MP3

Ob E-Mail, Webseite oder Dateidownload - im Netz reist jedes Datenpäckchen gleich schnell. Egal, was der Inhalt ist – Knotenpunkte und Provider leiten alles unbesehen weiter. Diese Gleichbehandlung gehört zu den Grundprinzipien des Netzes. Befürworter der so genannten Netzneutralität möchten diese deshalb am liebsten gesetzlich festschreiben. Einige Telekommunikationsunternehmen pflegen dagegen eine gänzlich andere Weltanschauung: Sie würden am liebsten Expresschneisen durch das Netz schlagen, auf denen bestimmte Daten für ihre Kunden Vorfahrt hätten. „Daten-Diskriminierung“ ist das in den Augen der Neutralitätsverfechter. Sie befürchten, dass plötzlich die Provider massiv mitbestimmten könnten, wie die Verbraucher das Internet benutzen. Der Zugriff auf Websites der Konkurrenz könnte künstlich verlangsamt werden, unliebsame Anwendungen wie Internet-Telefonie oder Filesharing gleich ganz gesperrt werden. Ein weiteres Argument: Solche Hürden wären nicht nur lästig für die normalen Nutzer, sondern würden auch die Weiterentwicklung des Internets insgesamt hemmen. Der Elektrische Reporter über das Gezerre um die Neutralität des Netzes.


Mitwirkende: Jérémie Zimmermann, Lawrence Lessig, Rüdiger Zarnekow, Rainer Fischbach, Ralf Bendrath; Autoren: Mario Sixtus, Fiete Stegers; Kamera: Iris Jungels; Schnitt: Andreas Simon, Anne Lucht; Sprecher: Petra Bröcker, Torsten Altenhöner; Zeichnungen: Johannes “Beetlebum” Kretzschmar; Compositing: Dominic Kennedy; Bildredaktion: Iris Jungels, Dominic Kennedy; Studio-Konstruktion: Axel Ganz; Titelmusik: Mario Sixtus; Musik: Real Rice, Xcyril, Gerador Zero, Matthew Tyas, Realaze; Bildmaterial: Internet Archive, Prelinger Archive; Redaktion ZDF: Bernhard Fritsch, Peter Wagner; Produktion: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit Handelsblatt.com; (c) 2009 ZDF, (cc) by-nc-sa


Das Team des Elektrischen Reporters verabschiedet sich vorläufig von Ihnen. Neue Folgen gibt es hier und anderswo voraussichtlich wieder ab Mitte August. Tragen Sie sich einfach rechts in die Mailing-Liste ein oder schnappen sie sich einen der RSS-Feeds, um auf dem Laufenden zu bleiben. Außerdem planen wir ein kleines Überbrückungsprogramm für die Sommermonate. Es lohnt sich also, auch in der Zwischenzeit immer mal wieder vorbeizuschauen.

1.05.2009 | Link/Einbetten | Kommentare [22] | Versenden | Social Bookmark:

Verlinken:

Einbetten: 640x360 | 480x270 | 320x180

(Schließen)

011/ELR_011-240.jpg

Mobile Communities: Unterwegs und unter Freunden

Wo bin ich und wer ist in meiner Nähe? Besitzer moderner Handtelefone verfügen zunehmend über einen sechsten Sinn, der viel mehr ermöglicht, als nur die Bestimmung des exakten geografischen Standortes: Mobile Geräte werden durch ortsbezogene Dienste wie Plazes, Aka-aki oder Google-Latitude zu einem Echolot für Beziehungen und zu einem Taschenradar für die Menschen um uns herum. Ab jetzt haben wir unsere Freunde immer dabei, können sie orten und mit ihnen unsere Erfahrungen an verschiedenen Orten teilen.


Der Elektrische Reporter untersucht die Möglich- und und Unmöglichkeiten des mobilen Internet und fragt, wie sich unser Leben durch dieses neue Bewusstsein für den Ort verändern könnte.


Mitwirkende: Felix Petersen, Stefanie Hoffmann, Florian Hadler, Matthew Honan, Tony Jebara, Adam Greenfield; Autoren: Mario Sixtus, Julius Endert; Mitarbeit: Janko Röttgers; Kamera: Iris Jungels, Eddie Codel; Schnitt: Boris Kantzow, Arne Bönninghoff; Sprecher: Petra Bröcker, Torsten Altenhöner; Zeichnungen: Johannes “Beetlebum” Kretzschmar; Compositing: Dominic Kennedy; Bildredaktion: Iris Jungels; Studio-Konstruktion: Axel Ganz; Titelmusik: Mario Sixtus; Musik: Tryad, Matthew Tyas, Realaze; Bildmaterial: Internet Archive, Prelinger Archive; Redaktion ZDF: Bernhard Fritsch, Peter Wagner; Produktion: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit Handelsblatt.com; (c) 2009 ZDF, (cc) by-nc-sa

17.04.2009 | Kommentare [9]

» Episode anschauen

010/ELR_010-240.jpg

Nerds: Weltretter mit Hornbrillen?

Nerds sind das wandelnde Klischee des gesellschaftlichen Außenseiters: schüchtern und unattraktiv verbringen sie die meiste Zeit vor ihrem Computer und pflegen soziale Kontakte allerhöchstens über die Tastatur. Doch die vermeintlichen Außenseiter haben der Gesellschaft längst ihren Stempel aufgedrückt. Von der E-Mail-Kultur bis zur Wikipedia: Das digitale Zeitalter ruht auf einem Nerd-gebauten Fundament. Der Elektrische Reporter begibt sich auf die Suche nach der Subkultur der Technophilen - und stellt die Frage, ob wir im Gleichschritt mit der Verbreitung des Internets nicht alle irgendwie zu Nerds werden.


Mitwirkende: Gregor Snelting, Mathias Mertens, Padeluun, Doctor Popular, Jan Manuel Tosses, Tim Pritlove, Jens Ohlig; Autoren: Mario Sixtus, Torsten Kleinz; Mitarbeit: Janko Röttgers; Kamera: Iris Jungels, Eddie Codel, Hendrik Butz; Schnitt: Andreas Simon, Arne Bönninghoff; Sprecher: Petra Bröcker, Torsten Altenhöner; Zeichnungen: Johannes “Beetlebum” Kretzschmar; Compositing: Dominic Kennedy; Studio-Konstruktion: Axel Ganz; Titelmusik: Mario Sixtus; Musik: Vulsor, Real Rice, Drown Radio, Subatomicglue; Bildmaterial: Internet Archive, Prelinger Archive; Redaktion ZDF: Bernhard Fritsch, Peter Wagner; Produktion: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit Handelsblatt.com; (c) 2009 ZDF, (cc) by-nc-sa

3.04.2009 | Kommentare [24]

» Episode anschauen

009/ELR_009-240.jpg

Web-Kampagne: Wähler-generierter Wahlkampf

US-Präsident Obama gilt als der erste Internet-Präsident überhaupt. Denn seine Strategie im Web war ausschlaggebend für den Wahlsieg. Er und sein Team haben die Regeln des Wahlkampfes kurzerhand umgeschrieben und es verstanden, eine Fan-Basis über das Internet aktiv in seinen Wahlkampf einzubinden. Mit Hilfe von Mikro-Spenden und von den Anhängern selbst gedrehten Wahl-Videos wurde Obama schließlich zum mächtigsten Mann der Welt. Der Elektrische Reporter untersucht die Mechanismen des Online-Wahlkampfs und zeigt auf, welche Lehren die Wahlkämpfer im bundesdeutschen Superwahljahr 2009 aus der Obama-Kampagne ziehen können.


Mitwirkende: Don Tapscott, Micah Sifry, Joi Ito, David Weinberger, Richard Rogers, Tobias Moorstedt; Autoren: Mario Sixtus, Julius Endert; Kamera: Iris Jungels, Andreas Simon; Schnitt: Arne Bönninghoff, Andreas Simon; Sprecher: Petra Bröcker, Torsten Altenhöner; Zeichnungen: Johannes “Beetlebum” Kretzschmar; Studio-Konstruktion: Axel Ganz; Titelmusik: Mario Sixtus; Musik: Yue, Tr´`d, Silence; Bildmaterial: Internet Archive, Prelinger Archive; Redaktion ZDF: Bernhard Fritsch, Peter Wagner; Produktion: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit Handelsblatt.com; (c) 2009 ZDF, (cc) by-nc-sa; Vielen Dank an die DLD-Konferenz.

20.03.2009 | Kommentare [12]

» Episode anschauen

008/ELR_008-240.jpg

Vorschlagsysteme: Mit den besten Empfehlungen

Die Urlaubslektüre, die genau den eigenen Geschmack trifft, das Lied, das perfekt zur augenblicklichen Stimmung passt: Können solche persönlichen Tipps von Computerprogrammen kommen? So genannte Empfehlungsmaschinen wollen für Internetnutzer die Hinweise von Freunden und die Beratung durch Fachhändler ersetzen. Bekanntes Beispiel ist das Online-Kaufhaus Amazon. Musik-Websites kommen kaum noch ohne Empfehlungsmaschinen aus. Solche Software beobachtet das Einkaufs- oder Hörverhalten genau und merkt sich die Vorlieben und Abneigungen der Nutzer. Wie funktioniert das? Die Macher der Musikplattformen Last.fm und Pandora erzählen, wie sie jedem ihrer Nutzer das perfekte persönliche Radio erschaffen wollen.


Konsumgüter wie Musik und Bücher sind aber nicht einzigen Anwendungsgebiete für Empfehlungsmaschinen: Wo werden sie noch eingesetzt? Und welche Folgen hat es künftig, wenn Algorithmen Stilberater spielen – für unseren persönlichen Geschmack und unser Konsumverhalten?


Mitwirkende: Nick Thomas, Kathrin Passig, Martin Stiksel, Stefan Bauman, Tim Westergren; Autoren: Mario Sixtus, Fiete Stegers; Mitarbeit: Janko Röttgers; Kamera: Iris Jungels, Eddie Codel; Schnitt: Boris Kantzow, Arne Bönninghoff; Sprecher: Petra Bröcker, Torsten Altenhöner; Zeichnungen: Johannes “Beetlebum” Kretzschmar; Studio-Konstruktion: Axel Ganz; Titelmusik: Mario Sixtus; Musik: Tr´`d, Cyril Pereira, Strange Zero, Realaze, Lego; Bildmaterial: Internet Archive, Prelinger Archive; Redaktion ZDF: Bernhard Fritsch, Peter Wagner; Produktion: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit Handelsblatt.com; (c) 2009 ZDF, (cc) by-nc-sa

6.03.2009 | Kommentare [12]

» Episode anschauen

007/ELR_007-240.jpg

Kollektives Kino: Und alle drehen mit

Filmemachen ist Diktatur - der Regisseur hat immer das letzte Wort. Wirklich? Was würde wohl passieren, wenn man das Publikum in die Produktion einbeziehen würde? Den sonst zur Passivität verdammten Kinogänger über das Internet auffordern würde, seine eigenen Ideen einzubringen?


Matt Hanson und Timo Vuorensola, zwei Regisseure aus Großbritannien und Finnland, wollen genau das mit ihren Projekten “A Swarm of Angles” und “Wreck a Movie” herausfinden. Unterliegt das kollektive Filmemachen den gleichen Gesetzmäßigkeiten wie die freie, von den Nutzer selbst geschriebene Online-Enzyklopädie Wikipedia? Wie muss man die Produktion unter Einbeziehung einer Online-Community organisieren, damit ein vorzeigbares Ergebnis herauskommt? Diesen Fragen geht der Elektrische Reporter nach.


Mitwirkende: Timo Vuorensola, Matt Hanson, Charles Leadbeater, Peter Weibel, Clay Shirky; Autoren: Mario Sixtus, Julius Endert; Kamera: Iris Jungels, Boris Kantzow; Schnitt: Andreas Simon, Arne Bönninghoff; Sprecher: Petra Bröcker, Torsten Altenhöner; Zeichnungen: Johannes “Beetlebum” Kretzschmar; Studio-Konstruktion: Axel Ganz; Titelmusik: Mario Sixtus; Musik: Gerador Zero, Raphael Badawi, Justin Bidule; Bildmaterial: Medienboard Berlin-Brandenburg, Internet Archive, Prelinger Archive; Redaktion ZDF: Bernhard Fritsch, Peter Wagner; Produktion: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit Handelsblatt.com; (c) 2009 ZDF, (cc) by-nc-sa

20.02.2009 | Kommentare [26]

» Episode anschauen

006/ELR_006-240.jpg

Neues vom Sport: Daddeln als Karriere

Für E-Sportler sind Computerspiele mehr als nur ein Spaß: Für sie ist das ein zwar elektronischer, aber doch auch richtiger Sport - mit eigenen Regeln, eigener Bundesliga und eigener Olympiade.


Allein in Deutschland sind mehrere Hunderttausend Spieler in Vereinen und so genannten Clans organisiert. Doch trotz kommerziellem Erfolg kämpfen die E-Sportler noch um Anerkennung, die ihnen beispielsweise vom Deutschen Olympischen Sportbund verwehrt wird. Der Elektrische Reporter hat sich unter Spielern und Betreuern umgehört.


Mitwirkende: Michael Opree, Niklas Timmermann, Marco Radeck, Nils Johannsen, Frank Pinter, Frank Sliwka, Michael Kurpiers; Autoren: Mario Sixtus, Torsten Kleinz; Kamera: Iris Jungels, Andreas Proß; Schnitt: Andreas Simon, Arne Bönninghoff; Sprecherin: Petra Bröcker; Zeichnungen: Johannes “Beetlebum” Kretzschmar; Studio-Konstruktion: Axel Ganz; Titelmusik: Mario Sixtus; Musik: Subatomicglue, Try´`d, Real Rice, Alexander Blu, Likantropika, Magnetic; Bildmaterial: Internet Archive, Prelinger Archive; Redaktion ZDF: Bernhard Fritsch, Peter Wagner; Produktion: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit Handelsblatt.com; (c) 2009 ZDF, (cc) by-nc-sa

6.02.2009 | Kommentare [16]

» Episode anschauen

005/ELR_005-240.jpg

Digitaler Aktivismus: aus dem Netz auf die Straße

Das Internet wird zum Raum für politschen Protest: Ob Scientology-Sekte oder die FARC-Rebellen in Kolumbien - schon manch eine mächtige Organisation hat die Wucht von Online-Aktivisten zu spüren bekommen. Aber wie funktioniert politisches Engagement in Digitalien und wie wirkungsvoll ist es?


Das Netz bietet für den politisch aktiven Menschen eine Fülle von Kommunikations- und Aktionsmöglichkeiten. Dabei braucht es weder eine Führungsspitze noch Mitgliederlisten, wie das Beispiel der Gruppe “Anonymous” und ihr Kampf gegen die Scientology-Sekte zeigt. Protest im Web entsteht spontan, ist scheinbar chaotisch - und kann dennoch wirkungsvoll sein.


Fest steht: Die digitalen Medien verändern das politische Leben. Politik wird entkoppelt von den Institutionen und kehrt zurück in den Alltag der Bürger. Und wenn dort ausreichend Wut über die herrschenden Umstände vorhanden ist, müssen die Mächtigen mit Attacken aus völlig unerwarteten Richtungen rechnen.


Mitwirkende: Patrick Meier, Richard Rogers, Henri Beunders, Andreas Jungherr, Christoph Bautz; Autoren: Mario Sixtus, Julius Endert; Kamera: Iris Jungels, Stephan Fritsch, Katja Gramke; Schnitt: Andreas Simon, Stefan Jähner; Sprecher: Petra Bröcker, Torsten Altenhöner; Zeichnungen: Johannes “Beetlebum” Kretzschmar; Studio-Konstruktion: Axel Ganz; Titelmusik: Mario Sixtus; Musik: Matthew Tyas, Subatomicglue, Cyril Pereira, Xcyril, Lego; Bildmaterial: Internet Archive, Prelinger Archive; Redaktion ZDF: Bernhard Fritsch, Peter Wagner; Produktion: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit Handelsblatt.com; (c) 2009 ZDF, (cc) by-nc-sa

23.01.2009 | Kommentare [15]

» Episode anschauen

004/ELR_004-240.jpg

Urheber 2.0: Was tun, wenn keiner kauft?

Kulturgüter wie Musik und Film sind im Internet jederzeit auf Abruf verfügbar. Nur sind viele Konsumenten nicht mehr bereit, dafür etwas zu zahlen. Eine bittere Pille für die Musikindustrie und ähnliche Branchen, die nur schwerfällig reagieren.


Zeit für ganz neue Wege? Einige Stimmen fordern, Tauschbörsen zu legalisieren und die Urheber über eine “Kulturflatrate” zu bezahlen - doch es gibt auch zahlreiche Bedenken.


Manche Autoren und Künstler stellen ihre Werke Fans sogar gratis zur Verfügung - und setzen darauf, auf andere Weisen Geld zu verdienen. Das funktioniert zum Beispiel über das Lizenzsystem “Creative Commons”. Kritiker meinen: Das ist nur etwas für Weltverbesserer. Aber vielleicht braucht es mehr solcher Ideen, um die Welt zu verbessern?


Mitwirkende: Markus Beckedahl, Sebastian Redenz, Dieter Gorny, Martin Juhls, Danny O’Brian, Josh Wattles, Thomas Hoeren, Christine Ehlers; Autoren: Mario Sixtus, Fiete Stegers; Mitarbeit: Janko Röttgers; Kamera: Iris Jungels, Eddie Codel, Matthew Williams; Schnitt: Boris Kantzow, Andreas Simon; Sprecher: Petra Bröcker, Torsten Altenhöner; Zeichnungen: Johannes “Beetlebum” Kretzschmar; Studio-Konstruktion: Axel Ganz; Titelmusik: Mario Sixtus; Musik: DJ Side, Vulsor, Nest, Realaze, Le Mépris, Xcyril; Bildmaterial: Internet Archive, Prelinger Archive, People Like Us; Redaktion ZDF: Bernhard Fritsch, Peter Wagner; Produktion: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit Handelsblatt.com; (c) 2008 ZDF, (cc) by-nc-sa


Neue Folgen des Elektrischen Reporters gibt es hier und anderswo wieder ab dem 23.01.2009. Das gesamte Team wünscht ihnen wunderschöne Tage; bleiben Sie uns gewogen und schalten Sie auch das nächste Jahr wieder ein!

19.12.2008 | Kommentare [25]

» Episode anschauen

003/ELR_003-240.jpg

Urheber 2.0: Jeder Nutzer ein Pirat?

In jedem Kinderzimmer steht ein Filmkopierwerk, auf jedem Schreibtisch eine Plattenpresse, und das Internet ist ein riesiger Piratenmarkt für kostbare Kreativ-Inhalte. So sieht es die Entertainment-Industrie und versucht mit immer neuen Maßnahmen, Raubkopien zu bekämpfen - bisher wenig erfolgreich.


Mit dem Urheberrecht können aber nicht nur Tauschbörsen-Nutzer in Konflikt geraten, sondern auch all jene, die sich im Netz kreativ betätigen: Wenn die Grenzen zwischen öffentlich und privat verschwimmen, wenn Konsumenten selbst Medienproduzenten werden, kann plötzlich das private Karaoke-Video im Web rechtliche Folgen haben.


Muss das Urheberrecht endlich im Netz schärfer durchgesetzt werden - oder müssen eher die Gesetze der digitalen Realität angepasst werden?


Mitwirkende: Johannes Kreidler, Jürgen Brandhorst, Markus Beckedahl, Christine Ehlers, Dieter Gorny, Günter Krings, Thomas Hoeren, Josh Wattles, Danny O’Brian; Autoren: Mario Sixtus, Fiete Stegers; Mitarbeit: Janko Röttgers, Julius Endert; Kamera: Iris Jungels, Eddie Codel, Matthew Williams; Schnitt: Boris Kantzow, Andreas Simon; Sprecher: Petra Bröcker, Torsten Altenhöner; Zeichnungen: Johannes “Beetlebum” Kretzschmar; Studio-Konstruktion: Axel Ganz; Titelmusik: Mario Sixtus; Musik: Antony Raijekov, Xcyril, Real Rice, Matthew Tyas; Bildmaterial: Internet Archive, Prelinger Archive; Redaktion ZDF: Bernhard Fritsch, Peter Wagner; Produktion: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit Handelsblatt.com; (c) 2008 ZDF, (cc) by-nc-sa

12.12.2008 | Kommentare [32]

» Episode anschauen

002/ELR_002-240.jpg

Demoszene: Hollywood in 64 Kilobyte

Die Demoszene ist eine besondere Spielart digitaler Kunst. Über Monate arbeiten Programmierer, Musiker und Designer über Grenzen und Kontinente hinweg zusammen an digitalen Filmen, Demos genannt, die zwischen Musikvideos, 3D-Spielen und abstrakten Zukunftsvisionen anzusiedeln sind. Gezeigt werden die Ergebnisse bei gemeinsamen Events, wo Gruppen um die besten Demos konkurrieren.


Die Programmierung der Demos folgt dabei strengen Regeln und sucht immer neue Herausforderungen. Der Elektrische Reporter erklärt, wie Demos entstehen, was die Mitglieder der Demoszene motiviert, Monate harter Arbeit in diese Projekte zu stecken und ob die Demoszene vor dem Aussterben steht, weil die technischen Anforderungen für Neueinsteiger zu hoch sind.


Mitwirkende: Lars “Ghandy” Sobiraj, Andre “Ami” Otto, Martin “KeyJ” Fiedler, Jerome Muffat-Meridol, Tobias Heim; Autor: Mario Sixtus; Mitarbeit: Torsten Kleinz, Julius Endert; Kamera: Stephan Fritsch, Mario Sixtus; Schnitt: Boris Kantzow; Sprecher: Petra Bröcker, Torsten Altenhöner; Zeichnungen: Johannes “Beetlebum” Kretzschmar; Studio-Konstruktion: Axel Ganz; Titelmusik: Mario Sixtus; Musik: Realaze, Antony Raijekov; Bildmaterial: Internet Archive, Prelinger Archive; Redaktion ZDF: Bernhard Fritsch, Peter Wagner; Produktion: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit Handelsblatt.com; (c) 2008 ZDF, (cc) by-nc-sa

5.12.2008 | Kommentare [32]

» Episode anschauen

001/ELR_001-240.jpg

Microblogging: Leben in 140 Zeichen

Barack Obama tut es, Mitarbeiter der NASA tun es, ebenso wie SPD-Generalsekretär Hubertus Heil und drei Millionen weitere: Sie alle nutzen den Microblogging-Dienst Twitter, um Bekannte und Unbekannte über Erlebtes und Erdachtes auf dem Laufenden zu halten.


Twitter wirkt auf den ersten Blick wie ein unscheinbares Web-Angebot unter vielen, doch die Einschätzungen über Sinn oder Unsinn der Kurzmitteilungs-Plattform könnten unterschiedlicher kaum sein: Kritiker sprechen von einem “virtuellen Gedankenlokus” und warnen vor “Seelen-Striptease”, während begeisterte Nutzer von einer völlig neuen Form des miteinander Kommunizierens schwärmen. Twitter-Gründer Biz Stone entdeckt in der Welt der Bonsai-Botschaften sogar eine Art “Soziale Alchemie”.


Was ist also dran an Twitter und Co.?


Mitwirkende: Biz Stone, Katharina Borchert, Igor Schwarzmann, Jan Schmidt, Cem Basman; Autor: Mario Sixtus; Mitarbeit: Julius Endert; Kamera: Mario Sixtus, Iris Jungels; Schnitt: Boris Kantzow; Sprecher: Petra Bröcker, Frank Thomas; Zeichnungen: Johannes “Beetlebum” Kretzschmar; Studio-Konstruktion: Axel Ganz; Titelmusik: Mario Sixtus; Musik: Realaze, Likantropika, Xcyril, Alexander Blu, Cyril Pereira; Bildmaterial: Internet Archive, Prelinger Archive; Redaktion ZDF: Bernhard Fritsch, Peter Wagner; Produktion: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit Handelsblatt.com; (c) 2008 ZDF, (cc) by-nc-sa

27.11.2008 | Kommentare [69]

» Episode anschauen